Lovecraft, H. P.

Cthulhu

Gesammelte Werke Band 5

Fünfter Band (von 6)

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Beschreibung

Details

Inhalt:
Der Übergang des Juan Romero
Die Straße
Der Alchimist
Die lauernde Furcht
Er
Das Mond-Moor
Die Aussage des Randolph Carter
Der silberne Schlüssel
Durch die Tore des silbernen Schlüssels
Die Traumsuche nach dem unbekannten Kadath
Bonusmaterial:
H. P. Lovecraft: Wohnsitze und Gedenkstätten Poes
H. Warner Munn: H. P. L.: Eine Erinnerung


Michel Houellebecq: »Keine Geschichte von Lovecraft ist in sich abgeschlossen. Jede von ihnen ist ein Stück offener und zähneklappernder Furcht.«

Clive Barker: »Lovecrafts Werk bildet die Grundlage des modernen Horrors.«

Markus Heitz: »Die zahlreichen Geschichten rund um den Cthulhu-Mythos beinhalten für mich bis heute enorme Kraft und Wirkung, ebenso Lovecrafts Schauer- und Traumweltgeschichten. Nicht zuletzt war er Inspiration für viele andere Kreative.«

 

Alle Storys sind neu übersetzt. Warum das?

F. Festa (in einem Interview): »Die Suhrkamp-Übersetzungen sind wirklich etwas veraltet, zum Teil fehlerhaft. H. C. Artmann hat sogar hinzugedichtet! Dagegen haben manche Übersetzer dann Sätze weggelassen, die ihnen obskur vorkamen. Aber das ist doch gerade das Kennzeichnende an Lovecraft, wie er Atmosphäre schafft!
Jetzt könnte man sagen, dass Lovecraft ja auch altmodisch schrieb. Okay, aber muss man denn wirklich »er war erstaunt ob seiner Zuversicht« übersetzen, hört sich denn »er war über seine Zuversicht erstaunt« nicht besser und lesbarer an? Das ist keine Verfälschung des Originals.
Oder die Maßeinheiten, meine Güte, in den alten Übersetzungen sind die Berge des Wahnsinns 20000 Fuß hoch, eine Kiste 10 Zoll lang … Da entstehen beim Leser doch keine klaren Bilder.
Auch die Edition Phantasia hat leider bei ihrer Neuausgabe 2001 kaum etwas an den Suhrkamp-Übersetzungen geändert, obwohl es nötig gewesen wäre. So fehlt zum Beispiel auch dort bei ›Das merkwürdig hochgelegene Haus im Nebel‹ ein ganzer Absatz …«

Eine klare Sortierung der Texte ist nicht zu erkennen.

F. Festa: »Nein, das Konzept ist, dass es kein Konzept gibt. Das schleichende Chaos eben! Nein, im Ernst: Hätte man die Storys chronologisch oder nach Themen geordnet, wäre die Auswahl etwas steril geworden, erst die frühen schwächeren Arbeiten, dann seine Fantasy-Phase, dann die großartigen Novellen. So ist das Werk mal durchgemischt und liest sich lebendiger – hoffe ich zumindest.«

Zusatzinformation

Autor: Lovecraft, H. P.
Buchreihe: H. P. Lovecrafts Bibliothek des Schreckens
Auflage: Originalausgabe
Umfang: 320 Seiten
Ausführung: Gebunden, mit Schutzumschlag in Lederoptik und Leseband
Format: 21 x 13,5 cm
ISBN: 978-3-86552-066-1
Originaltitel: Eine Festa Originalausgabe
Übersetzung von: Andreas Diesel und Frank Festa
Brutalität/Gewalt:
1
Anspruch:
4
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Cthulhu"

Lovecraft halt :)

von Thomas 11. Dezember 2017
Die gesammelten Werke Lovecrafts sind durchgehend klasse.
Ich kann bei diesen 6 Bänden keinen Favorit ausmachen, da sie alle 5 Sterne verdienen.
Ich freue mich schon drauf die neuen 3 Bände zu lesen :-)

Eine gute Mischung aus Fantasy und Horror

von Barin 12. Juni 2017
In diesem Band läßt Lovecraft keine rassistischen Bemerkungen los. Dafür bietet er interessante Geschichten. Mit Ausnahme der "Straße", eines nach meiner Meinung eher belanglosen poetischen Essays, der keine eigentliche Erzählung darstellt, ist rund das erste Drittel des Buches gefüllt mit spannenden Horrorgeschichten, die gut unterhalten und sehr atmosphärisch sind.
Der weitaus größte Teil des Bandes besteht aus einer Tetralogie über die Abenteuer des Traumreisenden Randolph Carter mit viel Phantasie und wenig Horror. Zwei Geschichten sind kurz, die dritte (Durch die Tore des silbernen Schlüssels) eine Novelle und die vierte (Die Traumsuche nach dem unbekannten Kadath) ein Roman. Bemerkenswert finde ich es, daß nicht weniger als 4 (!) Geschichten, die wir aus früheren Büchern kennen, hier fortgesetzt werden: Die anderen Götter, Celephais, Die Katzen von Ulthar und vor allem Pickmans Modell.
Zur Qualität der Carter-Geschichten: mit Ausnahme der ersten, die eine reine Horrorgeschichte ist, führen die folgenden durch ein sehr komplexes Labyrinth von Eindrücken und Episoden. Demgemäß erfordern sie vom Leser eine sehr große Konzentration. Wenig hilfreich sind dabei die Lovecraft- typischen unangemessenen Ausdrücke (z.B. "blasphemische" Gebäude) und die wenig ausgefeilte Charakterisierung des Helden, die eine Identifikation mit ihm nicht so richtig möglich macht. Auch die umfangreichen Beschreibungen lassen diese Erzählungen in ihrer Handlung oft auf der Stelle treten. Dennoch fasziniert mich die reiche Phantasie, mit der die Atmosphäre vor den Augen des Lesers ausgebreitet wird.
Zusammenfassend meine ich: dieser Band ist besonders geeignet für Fantasy-Fans, denen nicht soviel an Horror gelegen ist, und für Leute, die es gewohnt sind, sich auf komplexe Erzählungen zu konzentrieren.
Daher alle 5 Sterne für ein Buch, das auf die etwas andere Weise zu unterhalten vermag, in dem man zwar nicht Cthulhu, aber Nyalathotep, dem schleichenden Chaos, begegnet.

von Mister Pecksniff 30. Oktober 2012
Über den Inhalt kann/muß man wohl nichts sagen, da jeder weiß - oder wissen sollte - was ihm erwartet, wenn er Lovecraft liest. Die Gestaltung der Bücher sind edel und klassisch, hier war weniger eindeutig mehr. Großes Lob an den Verlag für diese wirklich schöne Edition.
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