Lovecraft, H. P.

Die Großen Alten

Gesammelte Werke Band 6

Sechster Band (von 6)

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Beschreibung

Details

Inhalt:
Das Unnennbare
Kühle Luft
Der schreckliche alte Mann
Das Grauen in Red Hook
Das seltsame Haus hoch oben im Nebel
Die Gruft
Der böse Geistliche
Der Hund
Das Tier in der Höhle
Nyarlathotep
Die Fakten über Arthur Jermyn und seine Familie
Der Fall Charles Dexter Ward

Bonusmaterial:
Samuel Loveman: Howard Phillips Lovecraft
Joseph P. Brennan: H. P. Lovecraft: Eine Würdigung

Clive Barker: »Lovecrafts Werk bildet die Grundlage des modernen Horrors.«

Michel Houellebecq: »Wohlgemerkt, das Leben hat keinen Sinn. Aber der Tod auch nicht. Und das ist eines der Dinge, die einem das Blut gefrieren lassen, wenn man das Universum Lovecrafts entdeckt.«

Markus Heitz: »Die zahlreichen Geschichten rund um den Cthulhu-Mythos beinhalten für mich bis heute enorme Kraft und Wirkung, ebenso Lovecrafts Schauer- und Traumweltgeschichten. Nicht zuletzt war er Inspiration für viele andere Kreative.«

 

Alle Storys sind neu übersetzt. Warum das?

F. Festa (in einem Interview): »Die Suhrkamp-Übersetzungen sind wirklich etwas veraltet, zum Teil fehlerhaft. H. C. Artmann hat sogar hinzugedichtet! Dagegen haben manche Übersetzer dann Sätze weggelassen, die ihnen obskur vorkamen. Aber das ist doch gerade das Kennzeichnende an Lovecraft, wie er Atmosphäre schafft!
Jetzt könnte man sagen, dass Lovecraft ja auch altmodisch schrieb. Okay, aber muss man denn wirklich »er war erstaunt ob seiner Zuversicht« übersetzen, hört sich denn »er war über seine Zuversicht erstaunt« nicht besser und lesbarer an? Das ist keine Verfälschung des Originals.
Oder die Maßeinheiten, meine Güte, in den alten Übersetzungen sind die Berge des Wahnsinns 20000 Fuß hoch, eine Kiste 10 Zoll lang … Da entstehen beim Leser doch keine klaren Bilder.
Auch die Edition Phantasia hat leider bei ihrer Neuausgabe 2001 kaum etwas an den Suhrkamp-Übersetzungen geändert, obwohl es nötig gewesen wäre. So fehlt zum Beispiel auch dort bei ›Das merkwürdig hochgelegene Haus im Nebel‹ ein ganzer Absatz …«

Eine klare Sortierung der Texte ist nicht zu erkennen.

F. Festa: »Nein, das Konzept ist, dass es kein Konzept gibt. Das schleichende Chaos eben! Nein, im Ernst: Hätte man die Storys chronologisch oder nach Themen geordnet, wäre die Auswahl etwas steril geworden, erst die frühen schwächeren Arbeiten, dann seine Fantasy-Phase, dann die großartigen Novellen. So ist das Werk mal durchgemischt und liest sich lebendiger – hoffe ich zumindest.«

Zusatzinformation

Autor: Lovecraft, H. P.
Buchreihe: H. P. Lovecrafts Bibliothek des Schreckens
Auflage: Originalausgabe
Umfang: 320 Seiten
Ausführung: Gebunden, mit Schutzumschlag in Lederoptik und Leseband
Format: 21 x 13,5 cm
ISBN: 978-3-86552-067-8
Übersetzung von: Andreas Diesel und Felix F. Frey
Brutalität/Gewalt:
1
Anspruch:
4
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Die Großen Alten"

Lovecraft :-)

von Thomas 11. Dezember 2017
Die gesammelten Werke Lovecrafts sind durchgehend klasse.
Ich kann bei diesen 6 Bänden keinen Favorit ausmachen, da sie alle 5 Sterne verdienen.
Ich freue mich schon drauf die neuen 3 Bände zu lesen :-)

Ein krönender Abschluß

von Barin 17. Juli 2017
Auch in diesem Buch finden sich verstreute rassistische Bemerkungen in den Geschichten "Das Grauen in Red Hook" und "Die Fakten über Arthur Jermyn und seine Familie". Wer Beispiele hierfür haben möchte, möge meine Bewertungen über die vergangenen Bände nachlesen. Ich muß hierfür einen Stern abziehen.
Qualitativ kommen mir einige der kürzeren Geschichten ein wenig schwach vor. Sie sind zu kurz, als daß sie eine unheimliche Atmosphäre erzeugen könnten; zudem ist der Schluß oft vorhersehbar, und Lovecraft hat des öfteren Motive aus anderen Geschichten wiederverwendet. Das führt dazu, daß Überraschungen bei aufmerksamem Lesen immer öfter ausbleiben.
Bei dem Roman "Der Fall Charles Dexter Ward" fühlte ich mich zwar schon an den "Flüsterer im Dunkeln" erinnert, aber diese Geschichte läuft dann definitiv anders und nimmt einen dermaßen spannenden Verlauf, daß ich sie den anderen Romanen und Novellen von Lovecraft für überlegen halte. Allein schon durch die Tatsache, daß der Autor hier auf die ausschweifenden Beschreibungen völlig verzichtet und die fesselnde Erzählung hier mehr als die Hälfte des Buches durchzieht, wird die Qualität des Bandes deutlich nach oben gezogen. Auch "Der Hund" muß lobend erwähnt werden.
Was läßt sich nun abschließend nach sechs Bänden über das "Solowerk" Lovecrafts sagen? Nach meiner Meinung hatte der Autor eine reiche Phantasie und die Begabung, gut zu unterhalten. Allerdings bezweifle ich, daß noch mehr Geschichten von ihm alleine (gemeint sind nicht die in Kooperation mit anderen Autoren entstandenen Texte) wesentlich Neues gebracht hätten. Man findet sich schnell in seinen Stil und seine Gedankenwelt hinein, und ich halte die von Psychosen durchzogene Gruselwelt Edgar Allan Poes letztlich für interessanter.
Um aber keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: wie die Anzahl der vergebenen Sterne ja schon zeigt, schätze ich Lovecraft dennoch. Er langweilt nie und bezaubert durch die gepflegte Sprache. Wäre der ewige Rassismus nicht gewesen, hätte ich keinem der Bände den fünften Stern vorenthalten. Lesen Sie ihn: Sie werden nicht enttäuscht werden!
Und für die wunderbare Ausstattung der Bücher, die exzellenten Übersetzungen und das Konzept der Präsentation sei dem Festa-Verlag ein dickes Lob ausgesprochen!

von Mister Pecksniff 30. Oktober 2012
Über den Inhalt kann/muß man wohl nichts sagen, da jeder weiß - oder wissen sollte - was ihm erwartet, wenn er Lovecraft liest. Die Gestaltung der Bücher sind edel und klassisch, hier war weniger eindeutig mehr. Großes Lob an den Verlag für diese wirklich schöne Edition.
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