Lovecraft, H. P.

Namenlose Kulte

Gesammelte Werke Band 2

Zweiter Band (von 6)

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Beschreibung

Details

Inhalt:
Der Ruf des Cthulhu

Die Katzen von Ulthar
Pickmans Modell
Das Grauen von Dunwich
Celephais
Aus dem Jenseits
Das Weiße Schiff
Der Tempel
Jenseits der Mauer des Schlafes
Herbert West – Reanimator
Die Farbe aus dem All

Bonusmaterial:
Robert H. Barlow: Erinnerungen an H. P. Lovecraft

Zealia Bishop: H. P. Lovecraft aus der Sicht einer Schülerin
Marian F. Bonner: Vermischte Eindrücke von H.P.L.
Mary V. Dana: Ein flüchtiger Blick auf HPL

Clive Barker: »Lovecrafts Werk bildet die Grundlage des modernen Horrors.«

Michel Houellebecq: »Wohlgemerkt, das Leben hat keinen Sinn. Aber der Tod auch nicht. Und das ist eines der Dinge, die einem das Blut gefrieren lassen, wenn man das Universum Lovecrafts entdeckt.«

Markus Heitz: »Die zahlreichen Geschichten rund um den Cthulhu-Mythos beinhalten für mich bis heute enorme Kraft und Wirkung, ebenso Lovecrafts Schauer- und Traumweltgeschichten. Nicht zuletzt war er Inspiration für viele andere Kreative.«

 

Alle Storys sind neu übersetzt. Warum das?

F. Festa (in einem Interview): »Die Suhrkamp-Übersetzungen sind wirklich etwas veraltet, zum Teil fehlerhaft. H. C. Artmann hat sogar hinzugedichtet! Dagegen haben manche Übersetzer dann Sätze weggelassen, die ihnen obskur vorkamen. Aber das ist doch gerade das Kennzeichnende an Lovecraft, wie er Atmosphäre schafft!
Jetzt könnte man sagen, dass Lovecraft ja auch altmodisch schrieb. Okay, aber muss man denn wirklich »er war erstaunt ob seiner Zuversicht« übersetzen, hört sich denn »er war über seine Zuversicht erstaunt« nicht besser und lesbarer an? Das ist keine Verfälschung des Originals.
Oder die Maßeinheiten, meine Güte, in den alten Übersetzungen sind die Berge des Wahnsinns 20000 Fuß hoch, eine Kiste 10 Zoll lang … Da entstehen beim Leser doch keine klaren Bilder.
Auch die Edition Phantasia hat leider bei ihrer Neuausgabe 2001 kaum etwas an den Suhrkamp-Übersetzungen geändert, obwohl es nötig gewesen wäre. So fehlt zum Beispiel auch dort bei ›Das merkwürdig hochgelegene Haus im Nebel‹ ein ganzer Absatz …«

Eine klare Sortierung der Texte ist nicht zu erkennen.

F. Festa: »Nein, das Konzept ist, dass es kein Konzept gibt. Das schleichende Chaos eben! Nein, im Ernst: Hätte man die Storys chronologisch oder nach Themen geordnet, wäre die Auswahl etwas steril geworden, erst die frühen schwächeren Arbeiten, dann seine Fantasy-Phase, dann die großartigen Novellen. So ist das Werk mal durchgemischt und liest sich lebendiger – hoffe ich zumindest.«

Zusatzinformation

Autor: Lovecraft, H. P.
Buchreihe: H. P. Lovecrafts Bibliothek des Schreckens
Auflage: Originalausgabe
Umfang: 320 Seiten
Ausführung: Gebunden, mit Schutzumschlag in Lederoptik und Leseband
Format: 21 x 13,5 cm
ISBN: 978-3-935822-84-8
Übersetzung von: Andreas Diesel und Frank Festa
Brutalität/Gewalt:
1
Anspruch:
4
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Namenlose Kulte"

Lovecraft :)

von Thomas 11. Dezember 2017
Die gesammelten Werke Lovecrafts sind durchgehend klasse.
Ich kann bei diesen 6 Bänden keinen Favorit ausmachen, da sie alle 5 Sterne verdienen.
Ich freue mich schon drauf die neuen 3 Bände zu lesen :-)

sehr spannend, aber doch feine Einschränkung

von Barin 28. Februar 2017
Es muß gesagt werden: Wenn "Mischlinge" und "Hybridmenschen" in "ihrer Dummheit" Cthulhu anbeten oder Herbert West einen "Neger, der wie ein Gorilla aussieht" in seine Experimente zieht, ist Lovecrafts Rassismus kaum zu ertragen. Daher auch ein Stern Abzug.
Hingegen gefiel mir der hier kritisierte Text "Der Tempel". Zum einen war Lovecraft kein Lothar Günther Buchheim, der Wert auf Authentizität legte, zum anderen darf das deutschnationale Geschwätz des Kapitäns nicht einfach als Deutschenhaß ausgelegt werden: nur 10 Jahre nach Abfassung dieser Geschichte erließ das "Herrenvolk", wie man sich selbst sah, die Nürnberger Rassegesetze!
Keine der im Band enthaltenen Geschichten war inhaltlich schwach, sie alle sind spannend und unterhaltsam. Die Atmosphäre wird sehr bildreich und literarisch ansprechend beschrieben. Nirgendwo wird vulgäre Sprache verwendet.
Überraschend fand ich die beiden Traumgeschichten. Die Darstellung arkadischer Länder bildet einen fesselnden und unerwarteten Kontrast zu den Horrorgeschichten und offenbart eine interessante Facette des Autors.
Insgesamt ein wirklich lesenswertes Buch, aber man muß darin dumpfen Rassismus ertragen, der in zwei Geschichten (Der Ruf des Cthulhu, Herbert West) durchklingt. Wenn man dies kann, ist die Lektüre des Bandes ein Genuß.

von Mister Pecksniff 30. Oktober 2012
Über den Inhalt kann/muß man wohl nichts sagen, da jeder weiß - oder wissen sollte - was ihm erwartet, wenn er Lovecraft liest. Die Gestaltung der Bücher sind edel und klassisch, hier war weniger eindeutig mehr. Großes Lob an den Verlag für diese wirklich schöne Edition.
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