Lovecraft, H. P.

Necronomicon

Gesammelte Werke Band 4

Vierter Band (von 6)

24,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Auslandsporto
sofort lieferbar
Beschreibung

Details

Inhalt:
Stadt ohne Namen

Das Fest

Das gemiedene Haus
In den Mauern von Eryx

Gefangen bei den Pharaonen
Berge des Wahnsinns


Bonusmaterial:

H. P. Lovecraft: Geschichte des Necronomicon
H. P. Lovecraft: Katzen und Hunde
H. P. Lovecraft: Für Klarkash-Ton, Herr von Averoigne
Hazel Heald: In Memoriam

ekz.bibliotheksservice: Die neue Diktion ist stärker dem modernen Sprachgebrauch angepasst, ohne an Vokabular und Stilvielfalt des Kultautors einzubüßen.

Clive Barker: »Lovecrafts Werk bildet die Grundlage des modernen Horrors.«

Michel Houellebecq: »Wohlgemerkt, das Leben hat keinen Sinn. Aber der Tod auch nicht. Und das ist eines der Dinge, die einem das Blut gefrieren lassen, wenn man das Universum Lovecrafts entdeckt.«

Markus Heitz: »Die zahlreichen Geschichten rund um den Cthulhu-Mythos beinhalten für mich bis heute enorme Kraft und Wirkung, ebenso Lovecrafts Schauer- und Traumweltgeschichten. Nicht zuletzt war er Inspiration für viele andere Kreative.«

 

Alle Storys sind neu übersetzt. Warum das?

F. Festa (in einem Interview): »Die Suhrkamp-Übersetzungen sind wirklich etwas veraltet, zum Teil fehlerhaft. H. C. Artmann hat sogar hinzugedichtet! Dagegen haben manche Übersetzer dann Sätze weggelassen, die ihnen obskur vorkamen. Aber das ist doch gerade das Kennzeichnende an Lovecraft, wie er Atmosphäre schafft!
Jetzt könnte man sagen, dass Lovecraft ja auch altmodisch schrieb. Okay, aber muss man denn wirklich »er war erstaunt ob seiner Zuversicht« übersetzen, hört sich denn »er war über seine Zuversicht erstaunt« nicht besser und lesbarer an? Das ist keine Verfälschung des Originals.
Oder die Maßeinheiten, meine Güte, in den alten Übersetzungen sind die Berge des Wahnsinns 20000 Fuß hoch, eine Kiste 10 Zoll lang … Da entstehen beim Leser doch keine klaren Bilder.
Auch die Edition Phantasia hat leider bei ihrer Neuausgabe 2001 kaum etwas an den Suhrkamp-Übersetzungen geändert, obwohl es nötig gewesen wäre. So fehlt zum Beispiel auch dort bei ›Das merkwürdig hochgelegene Haus im Nebel‹ ein ganzer Absatz …«

Eine klare Sortierung der Texte ist nicht zu erkennen.

F. Festa: »Nein, das Konzept ist, dass es kein Konzept gibt. Das schleichende Chaos eben! Nein, im Ernst: Hätte man die Storys chronologisch oder nach Themen geordnet, wäre die Auswahl etwas steril geworden, erst die frühen schwächeren Arbeiten, dann seine Fantasy-Phase, dann die großartigen Novellen. So ist das Werk mal durchgemischt und liest sich lebendiger – hoffe ich zumindest.«

Zusatzinformation

Autor: Lovecraft, H. P.
Buchreihe: H. P. Lovecrafts Bibliothek des Schreckens
Auflage: Originalausgabe
Umfang: 336 Seiten
Ausführung: Gebunden, mit Schutzumschlag in Lederoptik und Leseband
Format: 21 x 13,5 cm
ISBN: 978-3-86552-063-0
Übersetzung von: A. F. Fischer
Brutalität/Gewalt:
1
Anspruch:
4
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Necronomicon"

Lovecraft :)

von Thomas 11. Dezember 2017
Die gesammelten Werke Lovecrafts sind durchgehend klasse.
Ich kann bei diesen 6 Bänden keinen Favorit ausmachen, da sie alle 5 Sterne verdienen.
Ich freue mich schon drauf die neuen 3 Bände zu lesen :-)

Gemischte Gefühle

von Barin 2. Mai 2017
Katzen und Hunde - welch ein niedliches Thema. Und wie schön, wenn man von einem kalten Hundenäschen angestupst wird oder das Tier sich mit seinem warmen Fell an Dich schmiegt. Aber Lovecraft sieht das anders.
Dieses Buch enthält einen "Essay", in dem der Autor in Unkenntnis jeder Psychologie oder sozialen Struktur des Hundes Haßtiraden losläßt, die den Atem stocken lassen. Hunde seien bäuerlich, Hundebesitzer Spießbürger und typische Vertreter der Demokratie, bei der noch unklar sei, ob der Faschismus den gesellschaftlichen Verfall noch aufhalten könne. Der Katzenbesitzer dagegen sei der wahre Gentleman und Arier. Lovecraft benutzt diese Worte auch so.
Ich persönlich bin der Meinung, daß dieses schmutzige Pamphlet nicht ins Buch gehört hätte. Dieser Text, der den Überlegenheitsdünkel über Andersdenkende (und, wie man ja aus anderen Texten weiß, auch über Andersfarbige) nur zu deutlich zeigt. hätte vor allem nicht unkommentiert und ohne Distanzierung durch den Verlag abgedruckt werden sollen.

Zu den Geschichten: "In den Mauern von Eryx" finde ich phantastisch. Die Nähe zu dem Spielfilm "Avatar" fasziniert ebenso wie die Parallelen zum Roman "Die Wand", den Marlen Haushofer 1963 verfaßte, und der auch heute noch zu den großartigen und empfehlenswerten Werken der phantastischen und existentialistischen Literatur gehört. "Die Wand" ist nämlich mit Eryx` Mauern identisch! Dabei halte ich es für unwahrscheinlich, daß Frau Haushofer diese Horrorgeschichte gekannt haben kann.

"Stadt ohne Namen", "Das Fest" und "Das gemiedene Haus" sind feine Geschichten, spannend und sehr fesselnd. Hingegen kam mir "Gefangen bei den Pharaonen" etwas uninspiriert vor, weil die Szenen sich so oder so ähnlich schon einmal woanders abspielten.

"Berge des Wahnsinns" ist nach meiner Meinung durchwachsen. Wie öfters verliert sich Lovecraft hier in weitschweifigen Beschreibungen, die den Fluß der Handlung etwas blockieren. Insbesondere am Anfang und Ende des Romans gelingt es dem Autor aber, große Spannung aufzubauen.

Kann ich dieses Buch empfehlen? Im Prinzip ja, denn die Geschichten sind ja gut. Aber solch ekelhafte Tiraden wie "Katzen und Hunde" drücken die Qualität eines Buches sehr herab. Ja, ich liebe Horrorgeschichten- aber auch den Respekt voreinander und unsere Demokratie, die bei all ihren Fehlern die einzige Gesellschaftsform bleibt, in der wir Gerechtigkeit erwarten können.

von Mister Pecksniff 30. Oktober 2012
Über den Inhalt kann/muß man wohl nichts sagen, da jeder weiß - oder wissen sollte - was ihm erwartet, wenn er Lovecraft liest. Die Gestaltung der Bücher sind edel und klassisch, hier war weniger eindeutig mehr. Großes Lob an den Verlag für diese wirklich schöne Edition.
Zeige alle Kundenmeinungen an
Auch erhältlich bei