Curran, Tim

Der Leichenkönig

Horror & Thriller - Band 114

Edinburgh zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Grabräuber Samuel Clow und Mickey Kierney schleichen Nacht für Nacht auf die Friedhöfe ...
Auf Tim Curran gibt es die Gänsehaut-Garantie!

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Beschreibung

Details

Edinburgh zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Grabräuber Samuel Clow und Mickey Kierney schleichen Nacht für Nacht auf die Friedhöfe, um die faulenden Leiber der kürzlich Verstorbenen wieder aus der Erde zu zerren. Die verkaufen sie dann an Ärzte und Studenten der Medizin.
Die beiden glauben, dass sie ganz allein sind. Doch im trüben Licht des Mondes lauert der Leichenkönig auf sie …

Auf Tim Curran gibt es die Gänsehaut-Garantie!

Phantastik-Couch.de: »Ein großes Plus der Story sind aber auch die beiden Protagonisten, Clow und Kierney, die einem beinahe ans Herz wachsen. Ihre markigen Dialoge sind wirklich erwähnenswert. (…) In Currans Stimme schwingt darüber hinaus ein barocker Zynismus mit, der den ›Leichenkönig‹ als bitterböse Satire kennzeichnet.«

Als Bonus enthalten: Ein Autoreninterview und die Ur-Erzählung zum Thema: ›Die Leichenräuber‹ von Robert Louis Stevenson.

Zusatzinformation

Autor: Curran, Tim
Buchreihe: Horror & Thriller
Umfang: 224 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 20 x 12,5 cm
ISBN: 978-3-86552-526-0
Originaltitel: The Corpse King
Übersetzung von: Ben Sonntag
Erscheinungsdatum: 27.02.2017
Brutalität/Gewalt:
3
Anspruch:
3
Sex/Obszönität:
1
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Der Leichenkönig"

Bisher für mich das beste Buch aus dem Verlag!

von Nadja 19. September 2018
Ich war total begeistert von dem Buch.
Es war düster, spannend, mysteriös und die Charaktere haben mich total überzeugt.

Tim Curran hat eine geniale Atmosphäre in Der Leichenkönig erschaffen und man hat sich wirklich in das alte Schottland zurück versetzt gefühlt.

spannende Horrorgeschichte für Zwischendurch

von Christina 10. Februar 2018
Der Leichenkönig, Tim Curran

Der Herr der Toten ist erwacht

Edinburgh, 1820: Es herrschen finstere und verzweifelte Zeiten, das Leben der Menschen ist geprägt von Armut, Kriminalität und Krankheiten. An jeder Straßenecke lungern, neben verwahrlosten Hunden und Ratten, Obdachlose Alkoholiker, Dirnen und bettelnde Kinder. Ein jeder tut was er kann und geht seinem erbärmlichen Tagewerk nach. Doch ein „Geschäft“ floriert ganz gewaltig, und zwar das der Grabräuber. Diese Grabräuber nennen sich selbst die „Erwecker“ und stehlen keine Wertgegenstände aus den Gräbern – sondern die kompletten Leichen. Die ansässigen Mediziner bezahlen viel Geld dafür, um diese Leichen für Forschungszwecke und als Anschauungsmaterial zu verwenden. Deswegen genießen die „Erwecker“, obwohl die Arbeit illegal ist und von den meisten Menschen verachtet wird, einen gewissen Wohlstand. Auch die besten Freunde und Saufkumpanen Samuel Clow und Mickey Kierney verdienen sich so ihren Lebensunterhalt.
Eines Nachts machen die beiden sich auf den Weg nach Glasgow zu einem alten, abgelegenen Friedhof, auf der Suche nach einem bestimmten Grab. Es herrscht eine unheimliche Atmosphäre und sie bemerken schnell, dass sie nicht alleine sind. Etwas schleicht im Nebel umher und beobachtet sie. Dennoch begeben sie sich in die Gruft hinein und machen eine grauenhafte Entdeckung.
Sie müssen feststellen, dass es noch etwas anderes gibt, das sich nach Leichen verzehrt. Etwas das tief unter der Erde im dunklen lauert…

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„Der Leichenkönig“ ist ein spannender, düsterer Roman, der einen bis zum Schluss fesselt. Durch den sehr bildhaften Schreibstil, schafft es der Autor einen hervorragend ins Schottland des 19. Jhd. zu entführen. Es herrschen erbärmliche Zustände; das Leben ist geprägt von Alkoholismus, Prostitution und Kriminalität. Dementsprechend rau und brutal sind die Menschen und deren Umgangston. Die Dialoge sind sehr grob und unverblümt, auf fast jeder Seite gibt es üble Beschimpfungen und Verachtung untereinander (man sollte also nicht zimperlich sein). Die zwei Hauptprotagonisten basieren laut Autor auf reale Personen; umso erschreckender finde ich die Vorstellung, dass es noch vor nicht allzu langer Zeit tatsächlich so zugegangen ist und die geschilderten Lebensumstände für die meisten Menschen damals wirklich Alltag waren.
Die nächtlichen Raubzüge unserer „Erwecker“ sind unheimlich geschildert und sorgen an manchen Stellen wirklich für Gänsehaut. Ich habe das Buch an einem Stück gelesen, da es einen so in den Bann zieht. Es ist nicht besonders lang und eignet sich somit hervorragend für den kleinen Grusel für Zwischendurch. Im Anschluss an die Geschichte, befindet sich noch ein Autoren Interview, das auch sehr interessant ist.

Fazit: Klare Leseempfehlung für Horrorfans, die nichts gegen einen derben Umgangston haben. Zartbesaitete Leser sollten eher die Finger davon lassen, aber wir sind ja hier schließlich bei FESTA ;)

Spannender Horror mit authentischen Charakteren!

von Book-addicted 27. Januar 2018
-> Story + Charaktere:
Wir befinden uns im stinkenden und dreckigen Edinburgh des 19. Jahrhunderts. Die Menschen entleeren nicht nur ihre Nachttöpfe auf die Straße, sondern auch allen anderen Müll. In all diesem Unrat schleichen sich Samuel Clow und Mickey Kierney Nacht für Nacht auf den Friedhof, um ihrem Geschäft nachzugehen: sie sind Grabräuber, die sich mit dem Plündern der Gräber ihr Geld verdienen. Doch die beiden stehlen keine Wertgegenstände, ganz im Gegenteil... sie stehlen die Leichen, die dann von Anatomiedozenten, Ärzten und sonstigen Medizinern als Lehr- oder Studienmaterial gekauft und genutzt werden. Doch diese Arbeit gestaltet sich verständlicherweise schwierig, denn die Angehörigen sind, verständlicherweise, alles andere als begeistert davon, dass ihre Toten in ihrer letzten Ruhe gestört werden. Auf dem Nordfriedhof findet sich, neben der üblichen Bedrohung der Wachen, aber noch eine andere Bedrohung: der Leichenkönig, dem es natürlich nicht gefällt, dass seine Leichen entwendet werden...

"Der Leichenkönig" ist ein Roman, bei dem ich eigentlich gar nicht so genau wusste, was da nun auf mich zukommt, obwohl ich mich sehr darauf gefreut hatte. Als ich allerdings mit dem lesen begann, wollte ich schon gar nicht mehr aufhören, denn nicht nur, dass einen Tim Curren völlig in den Bann des Edinburgh des 19. Jahrhunderts zieht, er fesselt einen regelrecht in der Geschichte. Neben unglaublich gelungenen Formulierungen und authentischen Charakteren schafft er es, eine düstere Umgebung zu schaffen, die jegliche Sinne anspricht. Besonders der Geruchssinn wird hier gefordert, denn die modrigen Friedhöfe voller verwesender Leichen kann man sich mindestens genauso gut vorstellen, wie die stinkende und vor Unrat triefende Stadt. Spritzige Dialoge versüßen das Lesen und machen die Lektüre zu einer wahren Wohltat.

Im Anschluss an die Geschichte findet sich noch ein sehr interessantes Interview mit dem Autor, das man auf alle Fälle gelesen haben sollte - ebenso wie die Kurzgeschichte von Robert Louis Stevenson, die sich ebenfalls im Buch befindet.

-> Schreibstil:
Der sehr bildhafte Schreibstil macht das Buch zu einem flüssig lesbaren und spannenden Werk, dass man nahezu greifen kann.

-> Gesamt:
Spannend, fesselnd mit bildhaftem Schreibstil und authentischen Charakteren. Die perfekte Horror-Lektüre!

Wertung: 5 von 5 Sterne!
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