Gonzalez, Jesus F. + White, Wrath James

KRANK

EXTREM Band 16

Jeder kann eine Foltergeschichte schreiben. Aber nur zwei Meister des Extreme Horror wie White and Gonzalez können echte Monster erschaffen.

Verkauf ab 18 Jahre.
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Beschreibung

Details

Ihr ganzes Leben lang hat Adelle Smith anderen Menschen geholfen und sich für die Bürgerrechte eingesetzt. Dafür wird sie öffentlich geehrt.
Kurz darauf erleidet Adelle einen Schlaganfall. Nahezu gelähmt und nicht mehr fähig zu sprechen, benötigt sie nun selbst Hilfe.
So gerät die alte Frau in die Obhut einer rabiaten Krankenpflegerin. Weil die in einer armen Familie eine traurige Kindheit erlebte, soll die Kranke dafür büßen …
Ja, Adelle braucht Hilfe. Schnell!
Doch sie kann es ja niemandem sagen!

Jeder kann eine Foltergeschichte schreiben. Aber nur zwei Meister des Extreme Horror wie White und Gonzalez können echte Monster erschaffen.

Verkauf ab 18 Jahre.

Zusatzinformation

Autor: Gonzalez, Jesus F., White, Wrath James
Buchreihe: Festa Extrem
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 208 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 20 x 12,5 cm
ISBN: Ohne ISBN
Originaltitel: Hero
Übersetzung von: Jochen Herlitz
Erscheinungsdatum: 18.12.2015
Brutalität/Gewalt:
4
Anspruch:
3
Sex/Obszönität:
1
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "KRANK"

Kreative Folter, Krasse Story!

von Book-addicted 14. September 2017
Story+ Charaktere: Wie ihr es vermutlich schon erwartet, da der Name ja recht eindeutig ist: "Krank" hat eine echt heftige Story!

Ich war wirklich gespannt, was mich erwarten würde, denn bisher habe ich eigentlich nur gutes unter den Festa-Liebhabern gehört - "Krank" gefiel eigentlich jedem. Doch worum geht es eigentlich? Adelle Smith war ihr Leben lang Bürgerrechtskämpferin und hat sich für die schwarze Bevölkerung eingesetzt. Am Abend ihrer öffentlichen Ehrung erleidet Adelle mehrere Schlaganfälle und ist einseitig gelähmt, die Fähigkeit zu sprechen ist ihr ebenfalls abhanden gekommen. Da ihre Tochter zu weit weg wohnt und zudem noch eigene Verpflichtungen hat, stellt sie eine 24 Stunden-5 Tage Pflegekraft ein, die sich nicht nur um Adelles Pflege kümmern, sondern auch die Physiotherapie durchführen soll. So kommt also Natsinet ins Haus - eine richtig böse Person. Natsinet, Tochter eines schwarzen Mannes und einer weißen Frau, hat sich nie so recht dazu bekannt, "schwarze" Wurzeln zu haben und kann der schwarzen Bevölkerung nicht allzu viel abgewinnen... Adelle bringt sie nur Hass-Gefühle gegenüber und dies lässt sie sich deutlich spüren - mit jeder erdenklichen Folter.

Was habe ich Natsinet verflucht, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen! So ein fieses, grausames und unbelehrbares Miststück! Auch wenn dieser Band nicht umsonst in der "Extrem" Reihe des Festa Verlages erschienen ist und alle möglichen Formen der Folter vorkommen, so ist es dennoch kein ausschließlicher Splatter - meiner Meinung nach zumindest. Die Thematik, der Hass zwischen weißer und schwarzer Bevölkerung ist mehr als präsent und lässt uns Menschen, die wir ja eigentlich in einer Zivilisierten Welt leben (oder dies zumindest annehmen), so manches Mal völlig fassungslos den Kopf schütteln. Rassenhass gibt es überall auf der Welt, doch "Krank" schildert diesen nochmal in ganz neuen Dimensionen, bzw. zeigt uns einmal mehr, dass dieses Thema auch in der heutigen Zeit durchaus von Belang ist.

Ein weiterer Aspekt des Ganzen ist natürlich die Tatsache, dass nicht nur der Rassenhass existiert, sondern dass schon schlicht und ergreifend überforderte Pflegekräfte manchmal zu extremen Maßnahmen greifen - auch wenn diese in "Krank" natürlich deutlich überspitzt dargestellt werden. Dennoch bringt es den Leser zusätzlich zum nachdenken.

Auch wenn sich das Buch nur um die Folter einer bettlägerigen, kranken Frau dreht, so wird es zu keiner Zeit langweilig, denn nach jeder Grausamkeit lässt schon die nächste auf sich warten - und Natsinet ist kreativ, was das angeht. Es fließen Körperflüssigkeiten en Masse und wer gar so zart besaitet ist, der sollte sich überlegen, ob er zu "Krank" greifen möchte. Dennoch bietet "Krank" auch eine Story, die zum nachdenken anregt und den ein oder anderen sympathischen Charakter. Besonders gut gefiel mir Big Mike, der Drogenboss des Viertels, der Adelles Tochter Tonya schon von Kindesbeinen an kennt und sich deshalb auch um Adelle sorgt.

Schreibstil: Der Schreibstil war sehr angenehm und das Buch flüssig lesbar, geschrieben wurde die Geschichte in der Vergangenheitsform aus Sicht eines Erzählers.


Gesamt: "Krank" ist genau das: Krank. Neben kreativen Foltermethoden und interessanten Charakteren hat die Story einen ernsten Hintergrund, der den ein oder anderen Leser möglicherweise zum nachdenken anregen könnte.

Gar nicht mal so schlecht

von René 24. Januar 2016
Ich bin kein Fan von W.J. White, dazu hat mich noch kein Buch von ihm überzeugt. Doch dieses hier ist gut. Es hat mir gefallen, auch wenn es nicht richtig gut ist. Ich finde es gut, dass es eher ein Psycho- Terror- Buch ist. Der Aufbau, die Terror- Aktionen und der Ekel- Anteil sind gut, die Entwicklung der Charaktere ist stimmig, auch wenn alles eher 08/15 abläuft. Was mich am ehesten gestört hat, sind die Hass- Tiraden der Antagonistin, die sich so oft wiederholen ohne mehr in die Tiefe zu gehen.
Es hätte besser sein können, es ist aber ganz ordentlich. Wer auf kurzweilige Geschichten steht, der ist hier richtig.

Hätte mehr erwartet

von Lisa 18. Januar 2016
Es tut mir wirklich leid ein extrem Buch mit nur 3 Sternen zu bewerten, aber ich hätte mir wirklich mehr von dem Buch erhofft. Das Cover ist super und die Inhaltsbeschreibung klingt sehr vielversprechend. Allerdings finde ich nicht, dass es den Titel ab 18 verdient. Ich befand es als guten Thriller, aber nicht als extrem Horror. Es gibt viele Bücher mit ISBN die mehr Horror aufweisen können. Bücher wie Monstersperma, Das Schwein, Willkommen in Hell Texas und Muschelknacker sind zurecht ab 18, aber nicht "Krank". Ich fand sogar Bighead härter und das wird offiziell im Buchhandel verkauft. Trotzdem muss ich sagen, dass die Geschichte an sich top war und ich Spaß am lesen hatte. Deshalb wenigstens die 3 Sterne.

Fazit: Weiterempfehlung ja, aber nur wenn man nicht auf allzu heftigen Horror hofft.
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